Kommentar Sinischa Horvart

Schutz in stürmischen Zeiten

Im Juni 2019 entschlossen wir uns als Betriebspartei dazu, vorzeitig mit den Verhandlungen für eine neue Standortvereinbarung zu beginnen. Hintergrund dafür waren Veränderungen im Zuge der neuen Unternehmensstrategie. Die damals bestehende Vereinbarung 2020 sollte zwar noch bis Ende 2020 gültig sein. Aber die geplanten und bereits beschleunigten strukturellen Veränderungen würden über das Jahr hinaus reichen. Als Arbeitnehmervertreter begrüßten wir das Vorziehen der Verhandlungen ausdrücklich.

„Gespräche trotz Corona abgeschlossen“

Damals kam es uns vor wie eine Dringlichkeit. Dann, während der durchaus kontrovers geführten Verhandlungen, kam die Corona-Pandemie. Es zeichnete sich ab, dass sich die wirtschaftliche Situation in Folge von „Covid-19“ noch einmal dramatisch verschlechtern würde. Trotzdem setzten wir als Betriebspartei die Gespräche fort. Und wir blieben sogar im Zeitplan!

Wieder einmal ist klar geworden: Standortvereinbarungen sind nicht auf schönes Wetter beschränkt. Sie schaffen vielmehr Stabilität und bieten Schutz – gerade in stürmischen Zeiten. Diesmal für mehr als weitere fünf Jahre!

Die kommplette Ausgabe des Kurieres gibt es hier:

Nach oben