Diskussion mit dem Spitzenkandidaten der SPD

Gesprächsaustausch mit Martin Schulz und Malu Dreyer

"Wir brauchen eine Arbeitnehmer- und Wirtschaftspolitik, die den Menschen in Deutschland Perspektiven, Sicherheit und Lebensstandart bei einer gerechten Lastenverteilung sichert." Mit diesen Worten begrüßte IG BCE Bezirksleiter Roland Strasser  Martin Schulz, Spitzenkandidat der SPD, und Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu einem Gesprächsaustausch mit unseren IG BCE Vertrauensleuten, Betriebsräten und Jugend- und Auszubildendenvertretern.

IG BCE Steffen Seuthe

Gesprächsaustausch mit Martin Schulz und Malu Dreyer
15.09.2017
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Im Hinblick auf die Bundestagswahl am 24. September gibt es gerade für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wichtige Themen die angesprochen und geändert werden müssen. Deutschland geht es gut – aber nicht allen geht es gleich gut. Zwar haben wir laut der aktuellen Statistik noch nie so wenige Arbeitssuchende, allerdings steigt die Anzahl an Menschen in prekärer Beschäftigung immer weiter. Dadurch gibt es immer mehr Menschen die obwohl sie einer Beschäftigung nachgehen aufstocken müssen. Das ist ein Zustand, den wir als Gewerkschaft nicht hinnehmen können.

„Auch bei der Rententhematik muss von Seiten der Politik nachgebessert werden. Wer heute ein unzureichendes und ungerechtes Einkommen bezieht, dem bleibt auch in der Rente nicht genug zum Leben.“ so Roland Strasser. Der Beitragssatz darf nicht über 22% steigen und das Rentenniveau nicht unter 48% sinken, hier muss zwingend etwas getan werden.

Für uns als IG BCE ist auch die Tarifautonomie von großer Bedeutung. Sie ist ein zentraler Pfeiler unserer Sozialen Marktwirtschaft und muss gestärkt werden. „Mit Tarifverträgen sind die Entgelte regelmäßig höher, die Arbeitsplätze sicherer, die Arbeitsbedingungen gesünder und die Entwicklungschancen der Beschäftigten und der Betriebe besser.“ führte Roland Strasser in seiner Begrüßung aus.

Martin Schulz stellte seine Ideen und Vorstellungen zu den genannten Themen vor und betonte stark dass hier eine Schieflage entstanden ist die zu Gunsten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer begradigt werden muss. Er stellte klar dass er zur Wahl antritt um der nächste Bundeskanzler zu werden und nicht um Vize Kanzler zu werden. „Ich möchte Dinge ändern und angehen, ein weiter so darf es nicht mehr geben.“ so Martin Schulz zu den Anwesenden.

Für uns als IG BCE ist eines wichtig. Unsere Arbeitswelt muss gestaltet und unsere Demokratie gestärkt werden. Daher geht am 24. September wählen und nutzt eure Möglichkeit zur Mitbestimmung.

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