IG BCE Bezirk Ludwigshafen

Einer allein macht keinen Tarifvertrag

Erhöhung in zwei Stufen um insgesamt 4,8 Prozent

Das Tarifpaket für die 50.000 Beschäftigten in der Papierindustrie ist geschnürt. Ab 1. Juli 2015 steigen die Löhne und Gehälter um 2,4 Prozent, ab 1. September 2016 erfolgt eine weitere Erhöhung um 2,4 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen steigen analog um jeweils 25 Euro. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags beträgt 24 Monate. Darauf haben sich IG BCE und Papier-Arbeitgeber am Freitagabend (12. Juni) in Darmstadt geeinigt.  weiter

Aktionen im Betrieb

„Die Überraschung war perfekt“, berichtet Sven Zimmermann, der Betriebsratsvorsitzende der Kartonfabrik Buchmann in Annweiler nahe Landau. Denn die Geschäftsleitung war nicht vorbereitet, als am Dienstag (9. Juni 2015) in der Zeit zwischen 8 und 13 Uhr etwa 150 IG-BCE-Mitglieder – fast die Hälfte der gesamten Belegschaft – spontan ihre Arbeitspausen nutzten, um sich in der Kantine über die Papier-Tarifrunde zu informieren.  weiter

Verhandlungsfähiges Angebot muss auf den Tisch

Die Bundestarifverhandlungen für die rund 50.000 Beschäftigten in der Papierindustrie gehen am Donnerstag und Freitag (11./12. Juni) in Darmstadt in die zweite Runde. „Die Arbeitgeber signalisierten in der ersten Verhandlungsrunde erheblichen Abstimmungsbedarf untereinander. Wir erwarten, dass sie diesen Prozess nun abgeschlossen haben und wir am Donnerstag über Inhalte verhandeln können“, sagt Frieder Weißenborn, Verhandlungsführer der IG BCE.  weiter

Eine Absichtserklärung ist unterzeichnet – die Grundlage für Verhandlungen ist gelegt.

UPM bleibt im Papier-Arbeitgeberverband. Dies ist das Ergebnis eines Spitzengesprächs zwischen IG BCE und dem Konzern Ende Januar. IG-BCE-Tarifpolitiker Peter Hausmann begrüßte die Entscheidung des Unternehmens als einen echten "Fortschritt. Jetzt ist der Weg frei, um die schwierigen Probleme angemessen erörtern und tragfähige Lösungen finden zu können."  weiter

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